Hexenturm Jülich

Jülich

Der Hexenturm, ein typisches gotisches Stadttor, ist sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Architekturbegeisterte interessant. Und wer sehenswerte Fotos vom Trip nach Jülich machen will, findet hier eine attraktive Kulisse. Mit seinen dicken Mauern und den kleinen Fenstern strahlt der Doppelturm eine besondere Atmosphäre aus. Schießscharten zur Armbrustverteidigung, das Fallgatter und eine Türöffnung zum Wehrgang zeugen von seiner ursprünglichen Funktion. Nach Anbruch der Dunkelheit ist der Turm ein besonderer Hingucker. Dann präsentiert er sich in stimmungsvoller Beleuchtung.

Wissenswertes rund um die Geschichte des Hexenturms

  • Erbaut wurde der Turm Anfang des 14. Jahrhundert und hatte im Laufe der Geschichte viele Namen, von Rurtor bis Hessenturm. Hexenturm heißt er ab dem 18. Jahrhundert – also deutlich nach der Zeit der Hexenverfolgung. Und aus Jülich sind so oder so kaum Einzelverfahren gegen sogenannte Hexen überliefert.
  • Genutzt wurde das Stadttor im 18. Jahrhundert als Gefängnis des Haupt- und Kriminalgerichts des Herzogtums Jülich.
  • Von 1902 bis 2006 befand sich hier das Stadtgeschichtliche Museum Jülich. Es wurde ersetzt durch das Museum Zitadelle, das sich nur 10 Gehminuten vom Hexenturm entfernt befindet.

Der Jülicher Hexenturm ist eine eindrucksvolle Sehenswürdigkeit, ein Zeugnis vergangener Zeiten und ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Stadt.

Im benachbarten Kulturhaus zeigt die Landschaftsgalerie bedeutende Werke der Düsseldorfer Landschaftsmalerei von 1825 bis ins frühe 20. Jahrhundert. Im Fokus steht Johann Wilhelm Schirmer, dessen Frei­licht­studium die Malerei nachhaltig prägte. Die Ausstellung macht erlebbar, wie sich Naturwahrnehmung und Gesellschaft im Wandel der Zeit spiegeln.

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