Die Tagebauaussichtspunkte ermöglichen seltene Einblicke in eine Landschaft, die sich ständig verändert. Am Skywalk nahe Jackerath schwebt man förmlich über dem Tagebau Garzweiler: Eine Plattform ragt weit über die Abbruchkante hinaus und eröffnet den Blick auf Schaufelradbagger, Absetzer und die terrassenartige Struktur des Abbaus. Hier wird sichtbar, welche Dimensionen der Braunkohletagebau erreicht und wie tief die Erdschichten freigelegt werden. An den Aussichtspunkten Düren‑Merken und Schophoven blickt man in das gewältige Loch des Tagebau Inden. Auch hier standen einst Dörfer, die abgebaggert worden sind und deren Bewohner umgesiedelt wurden. Infotafeln an allen Tagebau-Aussichtspunkten erläutern die Geschichte der Braunkohlegewinnung, Rekultivierung, Großgeräte und vieles mehr. In Schophoven berichtet eine Erzählfigur über den tiefgreifenden Landschaftswandel. Wo einst ihre Heimat war und jetzt ein tiefes Loch ist, werden nach dem Ende der Braunkohleförderung die Tagebaulöcher geflutet und Schiffe auf den Seen fahren.
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